DMARC-RUA-Auswertung
Wer sendet in meinem Namen, und wer besteht SPF und DKIM nicht? Ein Aggregate Report beantwortet das - aber nicht als Rohtext. Dieses Werkzeug liest ihn und zeigt das Urteil je Quelle, vollständig im Browser.
Was ein Aggregate Report tatsächlich sagt
Ein DMARC-Aggregate-Report (RUA) ist XML, oft als .zip oder .xml.gz zugestellt, und roh kaum lesbar. Er enthält für jede Quell-IP, die im Namen der Domain gesendet hat: die Anzahl der Nachrichten, das Ergebnis von SPF und DKIM, ob die Ausrichtung bestanden wurde, und was der Empfänger mit der Nachricht gemacht hat.
Dieses Werkzeug liest die Datei ein und stellt genau diese Frage: welche Quellen senden im Namen der Domain, und welche bestehen die ausgerichtete Prüfung nicht? Die Berichte kommen je nach Empfänger in unterschiedlichen Behältern - .xml, .xml.gz oder .zip -, alle drei werden am Inhalt der Datei erkannt und nicht an Name oder Endung.
Mehrere Berichte werden nicht zusammengeführt. Jeder Bericht steht für sich, es entsteht keine Zeitreihe - wer mehrere Dateien gleichzeitig ablegt, bekommt mehrere unabhängige Auswertungen nebeneinander.
Was angezeigt wird
Zusammenfassung je Bericht: Berichterstatter, Berichtszeitraum, ausgewertete Domain und die veröffentlichte Richtlinie (p, sp, pct, adkim, aspf), dazu die Nachrichten gesamt mit der Aufteilung in bestanden und nicht bestanden.
Quellentabelle: je Quell-IP die Anzahl der Nachrichten, das DMARC-Urteil, SPF und DKIM jeweils in der ausgerichteten Bewertung, die Disposition und etwaige Overrides. Eine Detailzeile öffnet die Rohwerte dahinter.
Befunde: Abweichungen vom Schema, Elemente, die das Werkzeug nicht versteht, und Widersprüche in den Zahlen - benannt statt stillschweigend übergangen.
Was bewusst nicht passiert
Quell-IP-Adressen werden angezeigt, wie sie im Bericht stehen, und nicht aufgelöst. Kein rDNS, kein WHOIS, keine ASN-Auskunft - jede dieser Auskünfte wäre ein Netzabruf, und die Offline-Zusage dieses Werkzeugs ist per Content Security Policy erzwungen, nicht nur versprochen.
Die bekannten Anbieter des DMARC-Reporting-Geschäfts nehmen den Bericht auf eigener Infrastruktur entgegen. Wer ihn nicht dorthin geben will oder eine interne Domain ohne öffentlich erreichbaren Host auswertet, braucht einen anderen Weg.
Läuft vollständig in Ihrem Browser
Das Werkzeug selbst lädt nichts nach und sendet nichts. Ihre Daten werden im Browser verarbeitet und verlassen das Gerät nicht - nachprüfbar im Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge.